After-Wedding-Shooting – Weil ein Hochzeitstag manchmal nicht reicht
Ein Hochzeitstag vergeht meistens viel zu schnell. Und obwohl man sich monatelang darauf vorbereitet hat, bleibt für manche Dinge erstaunlich wenig Zeit. Zum Beispiel dafür, einfach mal zu zweit zu sein.
Genau deshalb mag ich After-Wedding-Shootings.
Noch einmal in die Hochzeitskleidung schlüpfen, gemeinsam etwas unternehmen und dabei ganz entspannt fotografieren. Ohne Gäste, die warten. Ohne festen Zeitplan. Und ohne die Sorge, dass das Kleid vielleicht etwas abbekommt.
Wie viel Spaß das machen kann, haben mir Juliane und Ruben bei unserem gemeinsamen Shooting ziemlich eindrucksvoll gezeigt.
Die Hochzeit ist vorbei. Warum also noch einmal Fotos machen?
Am Hochzeitstag passiert unglaublich viel gleichzeitig. Die Trauung, die Gratulationen, die Feier und natürlich all die Menschen, mit denen ihr diesen besonderen Tag verbringen möchtet.
Für Paarfotos bleibt da manchmal nur ein kleines Zeitfenster.
Und auch wenn wir diese Zeit bestmöglich nutzen, läuft die Uhr immer mit.
Bei einem After-Wedding-Shooting ist das anders.
Wir suchen uns einen schönen Ort, treffen uns zur passenden Tageszeit und lassen die Dinge einfach entstehen.
Vielleicht wird es romantisch, vielleicht albern. Wahrscheinlich ein bisschen von beidem.
Vor allem aber soll es Spaß machen.
Juliane & Ruben – Von der Hochzeit auf der Heimat bis ins Wasser
Juliane und Ruben durfte ich schon bei ihrer Hochzeit auf dem Restaurantschiff Heimat in Mannheim begleiten.
Bei unserem After-Wedding-Shooting war die Ausgangssituation allerdings eine andere.
Statt Hochzeitstrubel gab es einen Strand, wunderschönes Abendlicht und vor allem viel Zeit für die beiden.
Wir haben mit ganz klassischen Paaraufnahmen begonnen. Ein Spaziergang am Wasser, ein paar ruhige Augenblicke und immer wieder dieses spontane Lachen, das man eben nicht auf Kommando erzeugen kann.
Und irgendwann wurde aus dem entspannten Paarshooting dann etwas ziemlich Ungewöhnliches.
Das Kleid ist doch viel zu schade!
Ja, ein Brautkleid ist meistens teuer. Und natürlich möchte man es am Hochzeitstag möglichst unbeschadet durch die Feier bringen.
Aber danach?
Juliane und Ruben haben sich bei ihrem Shooting jedenfalls nicht allzu lange mit dieser Frage aufgehalten.
Erst ging es barfuß an den Strand. Und schließlich sogar gemeinsam ins Wasser.
Mit Brautkleid. Mit Hemd. Und ohne große Rücksicht darauf, dass danach vermutlich einiges trocknen musste.
Ich gebe zu: Solche Momente mag ich besonders.
Nicht, weil jedes Paar unbedingt mit seiner Hochzeitskleidung baden gehen sollte. Sondern weil man bei einem After-Wedding-Shooting einfach Dinge machen kann, die am Hochzeitstag kaum vorstellbar wären.
Das muss nicht immer Wasser sein. Vielleicht ist es eine Wiese, ein besonderer Ort oder einfach eine Idee, für die sonst nie die Gelegenheit war.
Die schönsten Bilder entstehen manchmal ganz nebenbei
Natürlich achte ich beim Fotografieren auf Licht, Perspektive und Bildaufbau.
Aber was zwischen zwei Menschen passiert, lässt sich nicht vollständig planen.
Und das ist auch gut so.
Ein spontanes Lachen, eine Umarmung oder ein kurzer Blick sind mir oft wichtiger als eine perfekt einstudierte Pose.
Bei Juliane und Ruben sind genau solche Aufnahmen entstanden. Besonders zum Ende des Shootings, als die beiden bereits im Wasser standen und die Sonne langsam tiefer sank.
Da brauchte es nicht mehr viele Anweisungen.
Einfach beobachten und im richtigen Moment fotografieren.
Muss man für ein After-Wedding-Shooting frisch verheiratet sein?
Überhaupt nicht.
Ob wenige Wochen nach eurer Hochzeit oder erst Jahre später, spielt eigentlich keine Rolle.
Vielleicht möchtet ihr eure Hochzeitskleidung noch einmal tragen. Vielleicht hattet ihr am Hochzeitstag zu wenig Zeit für Paarfotos. Oder ihr habt einfach Lust auf ein gemeinsames Erlebnis.
All das sind gute Gründe.
Ein After-Wedding-Shooting muss übrigens auch nicht besonders aufwendig sein. Wir brauchen keine aufwendige Dekoration, keine außergewöhnliche Location und schon gar kein perfektes Drehbuch.
Ein schöner Ort, etwas Zeit und ihr beide reichen meistens völlig aus.
Mein Fazit: Ein zweiter Hochzeitstag? Nicht ganz.
Ein After-Wedding-Shooting soll euren Hochzeitstag nicht wiederholen oder ersetzen.
Die Aufregung vor der Trauung, die Begegnungen mit Familie und Freunden und all die ungeplanten Momente einer Hochzeit sind einmalig.
Aber danach kann man sich noch einmal ganz bewusst Zeit füreinander nehmen.
Ohne Erwartungen, ohne Zeitdruck und vielleicht auch mit ein bisschen mehr Mut zu ungewöhnlichen Ideen.
Juliane und Ruben haben am Ende nicht nur schöne Bilder mit nach Hause genommen, sondern hoffentlich auch die Erinnerung an einen ziemlich unterhaltsamen Nachmittag.
Und ich glaube, genau darum sollte es gehen.
Denn manchmal sind die besten Erinnerungen die, bei denen man einfach mal alle Pläne über Bord wirft.
Ihr habt auch Lust auf ein After-Wedding-Shooting?
Ob in Mannheim, Heidelberg oder irgendwo im Rhein-Neckar-Kreis: Wir suchen uns gemeinsam einen Ort aus, der zu euch passt.
Und keine Sorge. Ihr müsst dafür nicht unbedingt ins Wasser springen.
Aber wenn ihr wollt, bin ich dabei.








